Zeitumstellung 2016 auf Winterzeit

    28.10.2016 von Julia Unger

    In diesem Jahr fällt die Zeitumstellung auf die Winterzeit in die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober. Dies ist im Vergleich zu den Vorjahren ein sehr später Zeitpunkt. Die Winterzeit wird umgangssprachlich auch Normalzeit genannt, weil es diese schon viel länger als die uns bekannte Sommerzeit gibt. Zwischen 1950 und 1979 gab es nur die Normalzeit. Die Sommerzeit wurde erstmals im Jahr 1916 eingeführt, aber in den folgenden Jahrzehnten bis 1949 immer wieder mal abgeschafft. Dies sorgte für ein ziemliches Zeitchaos in den unterschiedlichen Landesteilen. Die Umstellung wie wir sie heute kennen gibt es erst seid 1980. Ursprünglich wurde diese eingeführt um Strom zu sparen, was sich über die Jahre hinweg aber nicht bestätigen lässt. Man kommt zwar am Morgen früher ohne das künstliche Licht aus, braucht es dafür aber am Nachmittag eine Stunde früher als sonst. Aus diesem Grund gleicht sich das Ganze wieder aus. 

     

    Zeitumstellung - vor oder zurück?

    Viele Menschen fragen sich jedes Jahr aufs Neue wann sie die Uhr vor oder zurückstellen müssen. Diese Frage sorgt jedesmal für Ungewissheit, dabei kann man sich dies ganz leicht herleiten und merken:

    • Wenn das Wetter schöner wird und man die Gartenmöbel vor die Gartenhütte stellt, wird die Uhr eine Stunde vorgestellt und es beginnt die Sommerzeit.
    • Wird es Herbst und man stellt die Gartenmöbel wieder in die Gartenhütte, wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt und die Winterzeit beginnt.


    Was für Auswirkungen bringt die Winterzeit mit sich?

    Die Zeitumstellung auf die Winterzeit, sorgt dafür das Langschläfer in dieser Nacht beruhigt und ohne schlechtes Gewissen eine Stunde länger schlafen können, da die Uhr in dieser Nacht von drei auf zwei Uhr zurückgestellt wird.

    Der Wechsel auf die Winterzeit äußert sich außerdem darin, dass es morgens wieder früher hell wird, da die Sonne nicht erst um acht, sondern schon um sieben Uhr aufgeht. Was das aufstehen am Morgen für viele Menschen wieder etwas einfacher werden lässt. Dafür wird es nachmittags aber wieder früher dunkel, da die Sonne bereits eine Stunde früher untergeht als im Sommer. Im Sommer geht diese um 18 Uhr unter und im Winter schon um 17 Uhr.

    Durch diese Umstellung ist bei vielen Menschen jedes Jahr aufs Neue die biologische Uhr aus dem Gleichgewicht. Sie können sich an diese Zeitumstellung einfach nicht gewöhnen, es kommt zu Unruhe und nächtlichen Schlafstörungen, bis der Körper sich an diese Umstellung gewöhnt hat. Besonders betroffen davon sind Säuglinge und ältere Menschen. Aber auch bei den Tieren geht diese Umstellung auf die Winterzeit nicht spurlos vorbei. Für viele Tiere beginnt mit der Umstellung auf die dunkle Winterzeit auch der Winterschlaf. Für andere Tiere heißt es jetzt noch schnell Wintervorräte zu sammeln, um diesen ohne Probleme zu überstehen.

    Was hilft gegen diese jährlichen Probleme?

    • Es hilft den Körper auf diese Umstellung vorzubereiten. Ein Spaziergang am Nachmittag, aber noch bei Tageslicht kann den Körper auf die Winterzeit vorbereiten.
    • Sollten Schlafstörungen auftreten, sollte man lieber auf Tees zurückgreifen, diese beruhigen den Körper auf sanfte Weise. Aber auch ein heißes Bad oder Entspannungsübungen können dem Körper helfen mit dieser Umstellung zurecht zu kommen. 

    Abschließend lässt sich also sagen, dass uns einiges erspart bleiben würde wenn es die Umstellung auf Sommer- und Winterzeit nicht gäbe. Aber weil wir dies leider nicht ändern können, müssen wir versuchen jährlich das beste daraus zu machen. 
    Auf eine schöne Winterzeit trotz Zeitumstellung.